Nachdem sie Violine an den Straßburger, Paris und Rueil-Malmaison Konservatorien studierte, wurde Odile 2003 an dem Londoner Royal College of Music angenommen
Anschließend bekam sie ein Master mit Auszeichnung von der Guildhall School of Music and Drama, wo sie mit Yvonne Kenny, Philip Doghan und Sarah Walker Gesang studierte.
Odile ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe (Canari, U.F.A.M., Bellini, Enesco, Alain Fondary…). Sie ist in einem weiten Koloratur- und Lyrisch-Koloraturrepertoire heimisch,
und verkörpert mühelos und glanzvoll Partien wie Cunégonde, die Regimentstochter, Olympia, Ophélie, Elvira, Konstanze…

Als begabte Schauspielerin hatte die Sängerin schon öfters die Gelegenheit, mit Theater- Regisseuren zu arbeiten. Sie tritt öfters im Ausland auf, z.B. in China oder in Kanada, wo ein gutes Arbeitsverhältnis mit Dirigent Jacques Lacombe hat.

Neulich wurde in Rezensionen ihre „bemerkenswerte Stimme“ gelobt, mit ihrer „wunderbaren Projektion und sinnlichen Höhe“ (Forum Opera, bei der Reprise des herausfordernden Programms A la Folie, eine stimmliche Glanzleistung).

Die Sängerin wird demnächst wieder nach Asien fahren, für eine Orchestertournee in Taiwan und Shanghai Ende 2018. 2019 wird sie bei der Uraufführung von Normand Gasniers Oper Rabbi bei den Saint-Eustache Opernfestspiele in Kanada die Partie der Marie verkörpern.

Sie wird auch zusammen mit José Cura auftreten, der sie im Frühling mit dem Mulhouser Symphonieorchester in seinem Magnificat dirigieren wird.

Odile arbeitet bei Regina Werner-Dietrich und Raùl Gimenez daran, ihre Fähigkeiten noch weiter zu verfeinern.